KINDER - Ausgewählte Repertoriumsrubriken und Arzneimittelbilder

EPUBKINDER

ISBN: 978-3-929271-58-4
Roberto Petrucci

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• Serie: Homöop@thie Edition Digital

• 543 Arzneimittel
• 1082 Seiten

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KINDER- Ausgewählte Repertoriumsrubriken und Arzneimittelbilder

Roberto Petrucci

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  • Für Therapeuthen, die Kinder homöopathisch behandeln
  • Auch für Einsteiger in die Homöopathie geeignet

Auszug aus dem Vorwort von Dr. Roberto Petrucci

In den letzten Jahren hat sich das Studium der Homöopathie in bemerkenswerter Weise gewandelt. Dies verdanken wir einigen Homöopathen, die, verglichen mit der Vergangenheit, die Analyse der homöopathischen Literatur, der Toxikologie und der Ergebnisse der durchgeführten Prüfungen und ihrer Fälle auf völlig neue Art und Weise durchgeführt haben.

In meiner Praxis hatte ich immer Schwierigkeiten, in wirklich zufriedenstellender Weise eine homöopathische Konsultation mit sehr kleinen Kindern durchzuführen. Daher habe ich im Laufe der Zeit versucht, herauszufinden, welche Symptome ich untersuchen müsse, um ein Höchstmaß an Information zu erhalten.

Aus diesen Beobachtungen heraus entstand der Gedanke, ein Repertorium für die Kinderheilkunde zu schreiben, das eine völlig andere Struktur hat, als die von Kent.

Ich dachte mir, daß es für Anamnesen mit Kindern sehr nützlich wäre, pädiatrische Symptome in Gruppen zusammen zu fassen. So schuf ich ein Repertorium, das in Konzepte unterteilt ist, wobei ich versuchte, die verschiedenen Repertoriumsrubriken in Gruppen zusammen zu fassen, um jeweils alle Symptome zu sehen, die zu dem jeweiligen Konzept gehören. Dieses neue pädiatrische Repertorium mit dem Namen „Kinder-Konzepte“, ist in 20 Abschnitte unterteilt:

  • Krankengeschichte; familiäre und persönliche
  • Entwicklung
  • Zahnung
  • Impfung
  • Stillen
  • Infektionskrankheiten
  • Konstitution
  • Familie; Beziehung zur
  • Beziehung zu anderen
  • Schule
  • Spielen
  • Tieren; Beziehung zu
  • Nonverbales
  • Nacht; Beobachtungen in der
  • Schaukeln und Getragenwerden
  • Autos und Schiffe
  • Psychosomatische Störungen
  • Körperliche Symptome und Erkrankungen
  • Chirurgisch pathologische Zustände
  • Würmer

Viele dieser Konzepte sind wiederum in Unterkonzepte unterteilt, wobei man sich merken sollte, daß viele Rubriken mehrfach genannt werden, da sie in mehr als ein Konzept aufgenommen werden können.

Krankengeschichte; familiäre und persönliche
Das erste Konzept bezieht sich auf die persönliche und die familiäre Krankengeschichte. Die Verwendung dieser Rubriken kann zu Ergänzungen in anderen Repertoriumsabschnitten führen, wodurch es über den pädiatrischen Aspekt hinaus nützlich ist.

Wenn wir beispielsweise die Rubrik Allgemeines - Krankengeschichte von; persönliche - Augen - Gerstenkörnern; von wiederkehrenden studieren, finden wir zwei Arzneimittel - Anthracinum und Ferrum pyrophosphoricum - die in der Rubrik Augen - Gerstenkörner nicht enthalten sind.

In diesem ersten Unterkonzept wurden alle Rubriken aufgenommen, die mit der persönlichen bzw. familiären Krankengeschichte zu tun haben, auch solche, die nicht im Kapitel Allgemeines stehen, wie an den folgenden Rubriken zu sehen ist:

  • Atmung - Asthma, asthmatische Atmung - Tuberkulose in der Familiengeschichte; bei
  • Extremitäten - Schmerz - Gelenke - Tuberkulose in der Familiengeschichte; bei

Diese Rubriken kann man in weitere Unterkonzepte unterteilen, wie Miasmen, Tuberkulose, Impfungen und Infektionskrankheiten, Geistes- und neurologische Erkrankungen, Augen- und Ohrenleiden, sowie Erkrankungen des Magendarm-Traktes, der Geschlechtsorgane und Harnwege, der Atemwege, des Herzens und der Haut.

Entwicklung
Der zweite Abschnitt betrifft die Entwicklung und ist in drei Unterkonzepte aufgeteilt:

Entwicklung - langsam
Zusätzlich zur Rubrik „Allgemeines - Gehen - Gehenlernen, Laufenlernen - spätes“ ist es auch interessant, andere Rubriken zu kennen, die erklären, warum ein Kind spät zu gehen lernt.

  • Rücken - Schwäche - Lumbalregion - lernen nicht laufen; Kinder
  • Extremitäten - Schwäche - Beine - Gehenlernen bei Kindern; spätes
  • Extremitäten - Schwäche - Knöchel - Kindern; bei - Gehenlernen; beim
  • Allgemeines - Entwicklung - Entwicklungsstillstand - Knochenentwicklung; verzögerte

Entwicklung - schnell
Frühreife (d. h. zu schnelle Entwicklung) findet man in sieben Rubriken, in denen man oft den Ausdruck „zu schnell“ findet. Daher werden diese Rubriken benutzt, wenn Beschwerden in Verbindung mit zu schnellem Wachstum geäußert werden, also bei Arzneimitteln, die diese Tendenz haben müssen.

Entwicklung - allgemein
Der allgemeine Abschnitt enthält ein paar Merkmale der Fontanellen und Wachstumsschmerzen.

Zahnung
Das Konzept Zahnung folgt nach der allgemeinen Entwicklung und enthält fünf Unterkonzepte:

Zahnung - Gemütssymptome
Die interessantesten Teile beziehen sich auf Gemütssymptome, zusammen mit Angst, Furcht, Reizbarkeit, Ruhelosigkeit und anderen Reaktionen in Verbindung mit der Zahnung.

Zahnung - Empfindungen und neurologische Symptome

Zahnung - Lokalsymptome
Lokalsymptome reichen von Schmerz bis zu Speichelfluß.

Zahnung - Magendarmsymptome
Magendarmsymptome einschließlich Erbrechen, Verstopfung und Durchfall.

Zahnung - Allgemeinsymptome
Die Allgemeinsymptome enthalten neben den Mitteln für langsame Zahnung alle Rubriken, die sich auf Beschwerden in anderen Bereichen beziehen, vom Husten zu urologischen Symptomen, über Haut- und Schlafsymptome.

Impfung
Im Konzept Impfung können wir die Rubrik aus dem Kapitel Allgemeines benutzen, die die Mittel auflistet, die Beschwerden durch Impfung haben können, sowie über 30 weitere Rubriken, die über das ganze Repertorium verstreut zu finden sind.

Dies erlaubt uns, von Mitteln zu erfahren, die in dieser am häufigsten Rubrik nicht enthalten sind, beispielsweise:

  • Antimonium tartaricum (Rektum - Diarrhoe - Impfung, nach)
  • Causticum (Allgemeines - Konvulsionen - Impfung; nach)
  • Sarsaparilla officinalis (Haut - Hautausschläge - Impfung, nach)

Stillen
Dieses Konzept, das sich auf das Stillen und die Ernährung bezieht, enthält vier Unterkonzepte:

Stillen - Gemütssymptome

Stillen - Milch
Das Unterkonzept Milch ist der interessanteste, da es die Möglichkeit gibt, unter einer Vielzahl von Rubriken zu wählen, die nicht nur Reaktionen des Magendarmtraktes auf Milch umfaßt, sondern auch Hautsymptome, von Milchschorf zu Hautausschlägen und zudem alle Symptome, die sich auf Muttermilch beziehen.

Stillen - Allgemeinsymptome

Stillen - Magendarmsymptome
Das letzte Unterkonzept Magendarmsymptome ist weiter unterteilt und liefert Informationen über Appetit, Schluckauf, Aufsteigen von Wasser in den Mund, Aufstoßen, Erbrechen und Symptome von Abdomen und Rektum.

Es folgt der Abschnitt, der sich mit der kindlichen Entwicklung unter spezifischen Aspekten beschäftigt.

Infektionskrankheiten
Dieses Konzept enthält die Infektionskrankheiten. Je weniger man das Konzept Impfung benötigt, desto mehr wird dieses Konzept benutzt, das aus sieben Unterkonzepten besteht:

Windpocken

Masern

Mumps

Röteln

Scharlach

Pocken

Keuchhusten
Hier sehen wir, wie nützlich es ist, diejenigen Rubriken zu kennen und zu benutzen, die nicht nur in den Kapiteln Haut und Fieber stehen, sondern im ganzen Repertorium zu finden sind.

Nach dem Konzept Infektionskrankheiten beginnt ein neuer Abschnitt, der sich auf das Verhalten und die Konstitution des Kindes bezieht. Er umfaßt folgende Konzepte:

Konstitution

Familie; Beziehung zur

Beziehung zu anderen

Schule

Spielen

Tieren; Beziehung zu
In diesem Teil sehen wir, wie sich Kinder gegenüber dem Rest der Welt verhalten. Bei denen beginnend, die dem Kind am nächsten sind (Familie), bis zur Schule, Freunden - sowohl beim Spielen wie allgemein - und gegenüber Tieren.

Aggressivität wird in folgenden Konzepten behandelt: Konstitution, Familie, Beziehung zu anderen sowie im Konzept Nonverbales.

Ängste werden im Konzept Konstitution behandelt.

Zuneigung und Vorwürfe werden im Konzept Familie behandelt.

Das Verhältnis zu anderen Menschen im Allgemeinen wird im Konzept Beziehung zu anderen behandelt.

Im allgemeinen Teil des Konzeptes Konstitution können wir unter 91 Symptomen wählen, die das Wesen eines Kindes beschreiben.

Es ist interessant zu sehen, daß im Repertorium 22 Symptome vorhanden sind, die Agressivität innerhalb der Familie beschreiben und 31, die Liebe und Zuneigung zum Ausdruck bringen.

Das Konzept Familie endet mit dem Unterkonzept Vorwürfe, einem Abschnitt, den wir auch unter Schule finden.

Das Konzept Schule besteht aus Teilen, die sich mit den Ängsten der Kinder beschäftigen, mit Erwartungsangst, Mangel an Selbstvertrauen, Furcht zu versagen und damit verbundenen körperlichen Beschwerden.

Das zweite Unterkonzept bezieht sich auf die Konzentration.

Darauf folgt ein speziellerer, technischer Teil, der sich mit dem Lernen beschäftigt und in einen allgemeinen Teil und drei spezifische Teile gegliedert ist, die sich mit Mathematik, Lesen und Schreiben beschäftigen.

Das Unterkonzept Anstrengung, geistige enthält Auswirkungen wie Kopfschmerzen, Ruhelosigkeit und Schlafstörungen.

Das Konzept Schule endet mit Beziehung zu anderen, Vorwürfe und Konstitution und enthält entsprechende Symptome, die auf die Schule anwendbar sind, wie Kleinlichkeit, Hast, Eigensinnigkeit und Verantwortungsbewußtsein.

Spielen ist von großer Bedeutung für Kinder. Obwohl Repertorium und Materia medica in dieser Hinsicht nicht sehr hilfreich sind, können wir auf ein Anzahl von Symptomen zurückgreifen, einschließlich dreier Traumsymptome.

Dieser Teil endet mit dem Konzept Tieren; Beziehung zu, in denen Symptome die verschiedenen Gefühle gegenüber Tieren zum Ausdruck bringen, von der Angst zur Liebe, von Grausamkeit bis zum Mitleid.

Der umfangreichste Teil dieses Repertoriums beginnt an dieser Stelle mit dem Konzept Nonverbales, das fast 1000 Symptome enthält, die in sechs Unterkonzepte aufgegliedert sind:

Nonverbales
Aggressivität, Beziehung zu anderen und Allgemeines erscheinen erneut, zusammen mit einem Unterkonzept, das sich auf Gesten und Gebärden bezieht.

Die zwei verbleibenden Unterkonzepte der nonverbalen Symptome beschäftigen sich mit den Symptomen und Zeichen, die während der Konsultation zu beobachten sind (Konsultation; bei der) und einer Gruppe von Symptomen, die sozusagen „auf den ersten Blick“ zu sehen sind (Äußerliches).

Hier gibt es eine weitere Unterteilung danach, wer die Symptome beobachtet: der Arzt oder die Eltern zuhause.

Äußerliches - Beobachtungen des Arztes

Äußerliches - Beobachtungen der Eltern
Sowohl die Beobachtungen des Arztes wie die der Eltern werden nach der klassischen Reihenfolge der Kapitel im Repertorium aufgelistet (Kopf, Auge usw.).

Ich glaube, daß dieser Teil auch für Tierärzte sehr interessant sein kann. Eine der wissenschaftlichen Arbeiten an unserer Schule wurde von zwei Tierärzten entwickelt, die mit diesem Abschnitt des Kinder-Repertoriums anfingen.

Nacht; Beobachtungen in der
Der letzte Abschnitt des Repertoriums enthält ein Konzept, das sich mit den nächtlichen Symptomen beschäftigt. Es umfaßt Gemütssymptome, körperliche Symptome und solche, die im eigentlichen Sinn mit dem Schlaf zu tun haben:

Schaukeln und Getragenwerden
In diesem Konzept findet man Methoden und Tricks, wie man Kinder je nach Konstitution schaukelt.

Autos und Schiffe
Hier finden wir Symptome zu den Reaktionen von Kindern in Autos und schiffen, die mit 82 Rubriken nicht nur Übelkeit und Erbrechen enthalten.

Psychosomatische Störungen
Dieses Konzept enthält Symptome in Bezug auf Kopf, Augen, Zähne, Magen, Rektum, Blase, Atemwege und Nervensystem.

Körperliche Symptome und Erkrankungen
Hier handelt es sich um einen stärker klinisch orientierten Teil.

Chirurgisch pathologische Zustände
Ein Konzept, das für Homöopathen nicht nur aus Sicht der Familiengeschichte nützlich ist, sondern auch, um - sofern möglich - Operationen zu vermeiden.

Würmer
Dieses Konzept enthält 43 spezifische Rubriken.