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Homöopathische Heilmittel nach klinischen Gesichtspunkten

EPUBLIL

ISBN: 978-3-929271-55-3
Samuel Lilienthal

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• Serie: Homöop@thie Edition Digital

• 2041 Seiten

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Homöopathische Heilmittel nach klinischen Gesichtspunkten

Samuel Lilienthal

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Dr. Samuel Lilienthal (1815-1891) schloß 1838 in München das Medizinstudium mit dem Doktortitel ab. Seine Dissertation trug den Titel Die jüdischen Ärzte. Eine historische Skizze (Münschen 1838, Gedruckt bei Johann Anton Giesser) und wanderte kurz darauf in die Vereinigten Staaten aus. Erst 1847 begann er die homöopathische Lehre – mit der er schon in München in Kontakt gekommen war – intensiv zu studieren und zu praktizieren. Nach über 30 Jahren praktischer Erfahrung, intensiver Lehrtätigkeit und publizistischer Arbeit veröffentlichte er 1878 die erste Ausgabe seines therapeutischen Handbuches „Homoeopathic Therapeutics” (Boericke & Tafel, New York und Philadelphia).

Die dritte Auflage erschien 1890, ein Jahr vor seinem Tode (Hahnemann Publishing House, Philadelphia). Danach erschienen noch zwei weitere Auflagen: die vierte 1907, an der er nach Angaben diverser Biographen noch bis kurz vor seinem Tode arbeitete, und eine fünfte Ausgabe, die 1925 erschien. Da die Vorworte zur vierten und fünften Auflage jedoch mit keinem Wort von einer überarbeiteten Fassung sprechen oder gar von eben jenen Bearbeitungen, bleibt jedoch ungewiß, ob diese Arbeiten Lilienthals je in das Werk aufgenommen wurden.

Für die vorliegende deutsche Fassung des Werkes „Homöopathische Heilmittel nach klinischen Gesichtspunkten” wurde entsprechend im wesentlichen die dritte Auflage zu Grunde gelegt, da Sie die letzte eindeutig von Lilienthal autorisierte darstellt. In der 5. Auflage sind jedoch vereinzelt Veränderungen gegenüber der 3. Auflage festzustellen. Einträge, bei denen es sich eindeutig um Erweiterungen bzw. Verbesserungen von Fehlern handelt, wurden für die vorliegende Ausgabe übernommen. In manchen Fällen fehlen jedoch in der 5. Auflage ganze Zeilen, weshalb in diesem Falle auf die 3. Auflage als die maßgebliche zurückgegriffen wurde.

Die Quellenlage für die Einzeleinträge ist bei einem therapeutischen Handbuch sehr schwierig zu beurteilen, da es sich hier ja nicht – wie beispielsweise im Symptomenteil von Clarkes Dictionary [dt. „Der Neue Clarke”] – um eine Zusammenstellung von Symptomen aus verschiedenen Arzneimittellehren handelt, sondern um homöopathische Erfahrungen in kondensierter Form. Dieser Sachverhalt führte zu der Entscheidung, den gedrängten Stil Lilienthals beizubehalten und darauf zu verzichten, ausführliche und manchmal weitschweifige Symptome aus der Materia medica einzuarbeiten. Nur so erfüllt das Werk, trotz seines erheblichen Umfanges, weiterhin seinen eigentlichen Zweck des schnellen Nachschlagens. Aus diesem Grunde beschränkten wir uns bei der Übertragung des Werkes in die deutsche Sprache auf die Kontrolle von zweifelhaften Symptomen und Formulierungen. Wesentlich war hierfür die hauptsächlich von Lilienthal selbst herangezogene Quelle: „Klinische Anweisungen zu homöopathischer Behandlung der Krankheiten” von G. H. G. Jahr aus dem Jahre 1867 (3. Auflage, Literarisches Institut, Leipzig). Lilienthal arbeitete Jahre zuvor selbst an der zweiten amerikanischen Auflage dieses Werkes mit (Jahr’s Clinical Guide or Pocket Repertory. For the Treatment of Acute and Chronic Diseases. Translated and Edited, with Annotations, by Charles J. Hempel, M.D. 2d American, Revised and Enlarged Edition, from the 3d German Edition. Enriched by the Addition of the New Remedies, by Samuel Lilienthal, M. D. New York: Boericke & Tafel. 1869). Unklarheiten im Text konnten in sehr vielen Fällen anhand des deutschen Originals von Jahr geklärt werden. In den übrigen Fällen wurde auf die homöopathische Literatur des letzten Jahrhunderts zurückgegriffen. Da es sich meist nur um die Klärung von Bedeutungen handelte, wurde bewußt darauf verzichtet, in jedem Falle die Quelle mit anzugeben.

Das von Jahr stammende Konzept, die Erkrankungen alphabetisch aufzuführen, das auch Lilienthal beibehielt, wurde übernommen, wobei Jahrs Methode, Verweise auf die entsprechenden Kapitel, auf Schlüsselbegriffe, Synonyme etc. im Textteil selbst aufzunehmen, wieder neu eingearbeitet wurde. Auf diese Weise findet man sofort heraus, unter welchem Begriff das gesuchte Kapitel zu finden ist (z.B. Emotionen siehe Gemütsbewegungen), wobei man durch einfaches Antippen des farblich hervorgehobenen Textes sogleich zum entsprechenden Abschnitt springt. Des weiteren findet man unterhalb der Kapitelüberschriften Hinweise auf verwandte Kapitel (ebenfalls farblich gekennzeichnet und mit einem siehe auch versehen).

Die Arzneimittelnamen und ihre Abkürzungen folgen der international gebräuchlichen Nomenklatur, wobei in Zweifelsfällen das Repertorium Synthesis maßgeblich ist (dt. Ausgabe, Hahnemann Institut, Greifenberg, div. Auflagen 2009).

Die Übersetzung besorgten Klaus Andelfinger, Andreas Quast unter der Leitung von Peter Vint, der auch für das Lektorat und die wissenschafliche Beratung verantwortlich zeichnet.

Peter Vint

Um das eBook optimal zu nutzen, haben wir Einführungsvideos für einige eBook Reader Apps bereit gestellt. Diese Videos können Sie hier ansehen